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Ein Vorschlag um den Gregorianischen Kalender abzulösen

von Manuel Strehl

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Tantek Çelik veröffentlichte 2009 einen Entwurf eines neuen Kalenders mit Fünf-Tage-Woche, um Probleme mit dem Gregorianischen zu beheben: http://tantek.pbworks.com/w/page/19402947/NewCalendar.

Ich bin nicht davon überzeugt, dass das ein sinnvoller Weg ist, den Kalender neu zu strukturieren. Vor Jahren haben wir für unsere Rollenspielwelt einen Kalender entworfen (zusammen mit +Sebastian Sponsel und +Markus Biedermann), der einen Übergang viel weicher machen würde. Wir haben folgendes Konzept überlegt:

  • Einführen eines 13. Monats
  • Verteilen von Sieben-Tage-Wochen gleichmäßig auf alle Monate
  • Den 365. (oder ersten) Tag separat halten, zusammen mit einem eventuellen Schalttag, und zu einem „Hurra, wir haben einen nützlichen Kalender“-Festtag machen

Vorteile:

  • Bei der Sieben-Tage-Woche zu bleiben sorgt dafür, dass die Kalenderumstellung kaum Auswirkungen auf das tägliche Leben hat. Und das Ändern der Anzahl Tage pro Woche hat schon mal nicht geklappt, deshalb bezweifle ich, dass es das jetzt tun würde
  • Jeder Monat hat exakt 4 Wochen und 28 Tage. Die Sprunghaftigkeit ist reduziert auf einen einzelnen Tag (oder zwei in Schaltjahren)
  • Ein neuer Feiertag!

Nachteile:

Keine ernstzunehmenden.

  • Einen 13. Monat einzuführen mag ein paar westliche Esoteriker betrüben. Aber andererseits schaffen es die Leute überraschend gut, mit dem 13. in jedem Monat zurecht zu kommen
  • Es ist nicht möglich, das Jahr mit ganzen Monaten zu halbieren. Andererseits jedoch ist ein halbes Jahr exakt 6½ Monate, und das ist ein klarer Vorteil gegenüber dem Gregorianischen Kalender. (Ein Vierteljahr ist exakt 3¼ Monate oder 3 Monate und 1 Woche.)
  • In der Mitte zwischen siderischem und synodischem Monat zu liegen, wird kein Problem darstellen (Sorry, Atronomen!)
  • Irgendjemand muss dem 13. Monat einen Namen geben. Eine UNO-Resolution ist klar das Mittel der Wahl, bedeutet aber auch, dass der neue Kalender niemals eingeführt werden wird